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Codeschloss

Bild meines Codeschlosses

Dies ist weniger eine Dokumentation über die Art, wie man die Daten einer Karte ausließt, als vielmehr eine Dokumentation, wie man die Daten verwenden kann, so dass nur bei einem bestimmten Code ein Relais freischaltet. Die Daten können als Strichcode, als Lochcode, oder auf andere Art gespeichert sein. Wichtig ist nur, dass es zwei Leseköpfe geben muss. Einer muss sagen, wann ein neues Datensegment gelesen werden kann, der andere muss lesen, ob das Datensegment 1 oder 0 ist. Mit dieser Schaltung werden 8 Datensegmente (sie kann auch auf mehr erweitert werden) überprüft, und wenn sie alle den richtigen Inhalt haben, dann wird das Relais freigeschaltet.

Anwendung findet ein IC, der die Nummer 74HC164 hat. Es ist Schieberegister, der die Eigenschaft hat, wenn er ein Takt-Signal bekommt den Zustand am Eingang in die erste Speicherzelle zu schreiben. Wenn ein neues Taktsignal kommt, werden die neuen Daten in die erste Speicherzelle geschrieben. Die Daten aus der ersten Zelle werden in die zweite verschoben.

Schaltplan des Codeschlosses

Der Schalter S17 ließt die Takte ein, er muss entprellt werden, damit es nicht immer gleich mehrere Takte weitergeht. Der Schalter s18 ließt die Daten ein, hier reicht der Kondensator als Puffer.

Der 74HC164 liest die Daten der Karte ein, und schiebt sie durch seine 8 Speicherzellen, bis der Inhalt, der als erstes eingelesen wurde, in der letzten Speicherzelle ist. Diese 8 Daten der Karte sind nun im IC. Über ein Vergleichssystem, welches mit Jumpern einstellbar ist, werden die Daten ausgewertet, wenn sie mit der Einstellung übereinstimmen, dann wird ein Relais geschaltet.

Foto der Lochrasterplatine mit vielen Kabeln

Foto der Codekarte

Hier sieht man wie der Code auf der Karte gespeichert ist. Er besteht aus Löchern, welche mit einem Büro-Locher gemacht wurden. Die Taktlöcher sind ein wenig nach hinten gegenüber den Datenlöchern verschoben, damit sie erst ausgelesen werden, wenn der Schalter sicher in der neuen Position angekommen ist. Am Ende der Karte muss man auch eine kleine Einkerbung machen, da der Taktschalter, wenn man die Karte rauszieht nochmal einen Takt ausgibt, der sonst in dem Moment ist, wo der Datenschalter auch gerade schaltet. Dies würde zu einem zufälligen Bit führen

Seitenansicht der Taster, die den Code der Karte ertasten.

Bei der Konstruktion wie oben auf dem Bild kann die Karte nur in eine Richtung durchgezogen werden. Die Beiden Schalter sind übereinander montiert. Die Bügelt sind so, dass diese von der Karte weggedrückt werde, oder aber in die Karte rein rutschen.

Bei dieser Schaltung bleibt der Code so lange erhalten, bis man die Karte falsch durchschiebt und dadurch einen falschen Code einspeichert, dann geht die LED aus.

Das Bild zeigt, wie der Taster von der Karte gedrückt wird

Hier sieht man, dass der Hebel an einer Stelle ist, wo kein Loch ist, er wird deshalb leicht nach oben gedrückt.

Das Bild zeigt, wie der Taster in das Loch der Karte geht und nicht betätigt wird.

Hier ist der Hebel in einem Loch, dadurch ist er nicht gedrückt. Hier sieht man deutlich, dass man die Karte nur in eine Richtung ziehen kann. Damit das Möglich ist, muss der Hebel leicht gebogen sein, außerdem müssen die Ecken abgerundet sein. Wie er gebogen werden muss sieht man drei Bilder weiter oben.

Erstellt vor 2005