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Leuchtfolien-Spannungswandler

Foto der Türkisen Leuchtfolie.

Die EL-Leuchtfolien scheinen bei Bastlern immer mehr in Mode zu kommen. Aus diesem Grund habe ich mit der Folie meiner kaputten Uhr einige Experimente gemacht. Hauptsächlich ging es darum einen geeigneten Spannungswandler zu bauen.

Um beim Übertrager viel Arbeit zu sparen habe ich eine Relaisspule (12V) für diesen Zweck umgewickelt. Der schon vorhandene Draht bleibt auf der Spule und wird an Kabel angelötet. Danach wird eine weiteren Spule auf die alte gewickelt. Diese Spule besteht aus dünnem Kupferdraht (ca. 0,05mm), mit dem etwa 200 Wicklungen aufgebracht wurden. Auch dort wieder Kabel anlöten, und fertig ist der Transformator.

Der Übertrager, gebaut aus einer Relaisspule.

Nachdem der Übertrager fertig war ging es darum einen geeigneten Impulsstrom herzustellen. Dort habe ich mich für einen Timer (Ne555), der von einem BC 548 C verstärkt wird, entschieden. Der Kondensator C1 wurde nicht mit eingelötet, denn er sollte später veränderbar sein. Zum Test war es ein 1µF Kondensator, mit dem sich das Ergebnis schon sehen lassen konnte.

Der Schaltplan des Spannungswandlers.

(Experimentieren schön und gut, aber nicht die Stromversorgung aus den Augen verlieren, die Schaltung darf maximal 200mA verbrauchen, sonst wird der Transistor und eventuell die Spule überlastet.)

Beim Unterbringen der sehr kompakten Schaltung war meiner Meinung nach das alte Relaisgehäuse die beste Lösung. Die Spule bekam ihren alten Platz wieder und die Elektronik verscheuchte die Schließer.

Die Schaltung im Relaisgehäuse.

Danach wurden verschiedene Kondensator versucht, dabei Stellte ich fest, das der Strom immer bei 130mA blieb, die Helligkeit der Folie sich aber veränderte. Das beste Ergebnis ergab sich mit einem 470nF Kondensator.

Erstellt vor 2005