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LED-Meter

Das Bild zeigt eine Aufnahme der LED-Meter Leuchtdioden. Ich habe zwei Lego-Technik-Steine verwendet, um dort die Leuchtdioden einzustecken.

Für eine Musikbox wollte ich eine LED-Anzeige bauen, die die Stärke der Signale anzeigt. Also ein bisschen im Internet gesucht, und fündig geworden. Es gab wirklich alles: Mit ICs, mit Zehnerdioden, passiv oder mit Stromversorgung.

Aber ich hatte weder Zehnerdioden, noch irgendwelche ICs dafür im Haus. Deshalb musste ich eine andere Schaltung entwerfen.

Bei dieser benutze ich den Spannungsabfall (ca. 0,7V) von Dioden zur Ansteuerung. Jede LED hat einen Transistor, der, sobald die Basisspannung etwas über 0,7V ist die LED anschaltet. Ein Transistor ist jetzt direkt am Musik-Signal, der für die zweite LED ist mit einer Diode vor der Basis am Signal angeschlossen. So geht die zweite LED erst an, wenn das Signal mindestens 1,4V stark ist (0,7V von der Diode + 0,7V von der Transistorbasis).

Schaltplan des LED-Meters

Um nun nicht sehr viele Dioden zu verbrauchen, wird die verringerte Spannung der ersten Transistor-Basis weiter verringert und an die zweiten weitergeleitet. Diese wird wieder verringert und noch weiter geleitet.

Theoretisch müsste das ganze mit 12V laufen, aber bei mir glimmten dabei die Leuchtdioden ein bisschen, so das ich die Spannung auf 10V herabsetzen musste, aber auch mit 6V läuft die Schaltung noch gut.
Wenn man Transistoren mit einem geringen Verstärkungsfaktor verwendet, dann ist aber auch ein Betrieb bei 12V möglich

Ich verwende 7 Leuchtdioden. Die Erste geht bei ca. 0,7V an, die Letzte bei ca. 4,9V.

Beim anschließen an die Signalquelle kann man über eine Diode und einen Kondensator die Anzeige etwas träger machen, damit die starken Ausschläge auch zu sehen sind. Ich persönlich brauchte einen entkoppelten Eingang. Eine Trennspule hat aber hauptsächlich die starken Peaks durchgelassen und das sah nicht gut aus. Deshalb habe ich eine Fahrradbirne (6V, 100mA) und einen Fototransistor verwendet. Für meinen kleinen Verstärker war das Lämpchen gut geeignet, bei einer stärkeren Anlage wird das wohl nicht gehen. Durch die Trägheit des Glühdrates brauche ich auch keinen Kondensator.

Ein Foto der Platine.

Um die Schaltung zum Überwachen von Autobatterien zu benutzen, kann man den Schaltplan so ergänzen:

Erweiterter Schaltplan um mit dem Ledmeter auch die Autobatteriespannung zu überwachen

(Man benötigt 7 Stufen, hier wurden aus Platzgründen nur 5 Stück gezeichnet.)

Der Festspannungsregler regelt die Spannung für die Versorgung auf 5V. Die Zehnerdiode zieht 9,1V von dem Signal ab. Wenn die Autobatterie jetzt fast leer ist, und so an die 10V hat, dann sind hinter der Zehnerdiode gerade noch 0,9V, die gerade für die erste LED reichen. Wenn sie auf 14,4V geladen ist, dann sind es 6,3V, so dass die 7te LED leuchtet.

Erstellt vor 2005