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Multimeter-Akku

Foto des Multimeters!

Dieses kleine Messgerät auf dem Bild ist schon länger in meinem Besitz und hat in dieser Zeit schon mehrere von den kleinen, teuren 12V Batterien gefressen, die nie lange gehalten haben. Letztens war es wieder so, und da ich keine als Ersatz hatte, habe ich mich erst ein mal geärgert. Nach genauer Begutachtung des Inneren sah ich keine Möglichkeit dort genügend Akkus zu verstauen, dass ich 12V habe.

Versuche mit vielen kleinen Spannungswandler, die immer aus verschiedenen Spulen bestanden, gingen alle nicht gut aus. Entweder wandelten sie nicht, oder lieferten nicht mal ein Milliampere. Alle möglichen Sperrschwinger, und wie sie alle heißen, kamen zwar meistens in Gang, verbrauchten aber 150mA und fielen aus, sobald man den Ausgang mit einem halben Milliampere belastete.

Bei dem Zerlegen eines NIMH 9V Akkus (oben auf dem Bild) kam ich an 7 kleine 140mA Akkus, also versuchte ich so viele wie möglich in das Gehäuse zu bekommen. Drei habe ich an den Platz der alten 12 Batterie unterbringen können, zwei andere passten sehr knapp auf die Platine (natürlich gut isoliert), wodurch aber im Gehäuse etwas Spannung entstand. Aber immerhin hatte ich jetzt 6V bis 7,5V im Gerät untergebraucht.

Schaltplan des Spannungswandlers um aus 7,5V etwa 12 Volt zu machen.

Die Schaltung wurde von dem Spannungswandler von der Seite http://www.holger-klabunde.de/dcdc/picdcdc.htm(externer Link) abgewandelt.

Mit diesen 6V bis 7,5V kann man mit einen Timer (NE555) einen Schwinger bauen, der mit zwei Kondensatoren eine Spannungsverdopplung hervorruft. Dadurch hatte ich mit 1mA Belastung eine Spannung von 10V bis ca. 12,5V, je nach Akkuladung. Das Messgerät arbeitete etwa bis 10V optimal und wird darunter ungenau.

Der Wandler wurde ohne Platine aufgebaut, um Platz zu sparen, trotzdem wusste ich nach dem Bau nicht, wo ich ihn unterbringen sollte, bis ich auf die Idee kam die Platine auch zu entfernen und ihn dann neben die Drehscheibe zu bauen.

Dieses und das nachfolgende Bild zeigt wo ich den Spannungswandler untergebracht habe.

Der Schalter in dem Schaltplan ist einer, der im Drehschalter eingebaut ist.

Das offene Multimeter mit den eingebauten 5 Akkuzellen und der Verkabelung.

So sieht die ganze Anordnung dann aus, die Kabel waren fast schon zu viel, um das Gehäuse zu schließen, aber es hat dann doch noch geklappt.

Um das Ganze praktischer zu machen, habe ich hinten noch zwei Ladebuchsen eingeschmolzen, sie bestehen aus den Einzelkontakten, die man aus einer IC-Halterung entnehmen kann.

Die Ladebuchse auf der Rückseite.

Während des Ladevorgangs darf das Gerät nicht benutzt werde. Die Kontakte müssen bei Benutzung des Gerätes mit ausreichend spannungsfestem Isolierband abgeklebt sein.

Der Spannungswandler wurde aus Stromspargründen später nochmals etwas anders aufgebaut. Dabei wurde der Stromverbrauch von ca. 43mA auf 6,9mA verringert, das ist eine Einsparung auf 16% des ursprünglichen Stroms. Weil der Wandler dort, wo er war fast zu groß war wurde er hinter das Display gebaut. Dazu wurde er sehr dünn und großflächig aufgebaut. Die Kabel sind durch dünne Kupferlackdrähte ersetzt worden, die natürlich auch noch mal gut isoliert wurden.

Modifizierter auf Stromsparsamkeit ausgelegter Schaltplan.

Die Stelle, an der der neue Spannungswandler untergebracht wird.

Der Aufbau mit der dünneren Verkabelung, damit es besser passt.

Der oben beschriebene Schalter, der in der Drehscheibe ist, kann doch nicht richtig verwendet, da ein Teil der Stromkreise noch mit 6V vom Akku versorgt wird. Dies verfälschte die Amperemessung, deshalb wurde ein neuer Schalter eingebaut, dazu wurde die Drehscheibe mit einer Kerbe versehen, und in den unteren Plastikpflock wurde ein Federdraht (aus den Batteriehalterungen) eingeschmolzen. Wenn der Schalter auf AUS steht rutscht der Draht in die Kerbe und berührt nicht die Alufolie, die an der Gehäusewand befestigt ist.

Extra eingebauter Schalter, der den Spannungswandler steuert.

Erstellt vor 2005