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PIC-Brenner 8 Mini P

Mein uralter PIC-Brenner 3 entspricht nicht mehr ganz dem Stand der Technik, zumal er einen Parallelport am PC benötigt. So war es Zeit den neueren Brenner 8 nachzubauen.

Auf Spruts PIC Brenner Seite(externer Link) gibt es eine hübsche Auswahl an Varianten. Zugesagt hat mir einerseits die SMD-Variante als USB-Stick, eigentlich reicht aber ein ICSP-Anschluss, so fiel die Wahl auf den Brenner 8 Mini in der P Variante, das Layout wurde aber noch etwas umgebaut. Die Originalgröße von etwa 90mm mal 50mm wurde nicht ganz eingehalten. Er passt jetzt in ein Gehäuse mit 100mm mal 50mm. Diese Vergrößerung war leider nötig, weil bei Lochraster ja bloß eine Leiterbahn pro Lochreihe gezogen werden kann. Um keine Fehler im Layout zu machen, habe ich den bei Sprut erhältliche Eagle-Schaltplan verwendet und den Layout-Editor dann so eingestellt, dass man die Bauteile und Leiterbahnen nur so setzen kann, dass es auch auf eine Lochrasterplatine passt.

Layout-Entwurf für Lochrasterplatine mit EAGLE.

Das umgebaute Layout, es sollte dem auf Spruts-Seite angebotenen Schaltplan entsprechen. Wenn jemand das Layout als EAGLE-File benötigt, dann kann ich es gerne per E-Mail versenden.

Ansicht der Lötseite.

Man sieht, dass die Unterseite sehr voll ist, dafür sind im Gesamten nur zwei kurze Drahtbrücken nötig. Es dauert etwas ist aber ganz akzeptabel im Ergebnis.

Ansicht der bestückten Seite, man sieht die beiden Drahtbrücken, die nötig waren.

Die Typ-A USB-Buchse stellte eine tolle Möglichkeit dar die Leuchtdioden zu stützen, so sind sie genau in der richtigen Höhe für das Plastikgehäuse. Die Seite für den ICSP-Anschluss ist dagegen nicht so gut geworden, aber dass kann man ja noch mal ändern.

Ansicht auf die Platine im Gehäuse.

Zugeschnitten wurde die Platine so, dass sie nur in Längsrichtung etwa 1,5mm Spiel hat. So kann erst die USB-Buchse etwas weiter durch ihre Öffnung gesteckt werden, um die Platine ins Gehäuse zu bekommen. Dadurch, dass man sie dann etwas zurückschiebt, rutsch auch der ICSP-Stecker in seine Öffnung. Mit zwei kleinen Leiterplattenresten wird dann die Schaltung arretiert und sitzt so sicher im Gehäuse.

Das Reanimieren des alten Brenners hat dagegen etwas mühe gekostet, da weder bekannt war, welche Version es genau war, außerdem waren auch noch eigene Änderungen vorgenommen worden. Nachdem es dann geklappt hatte, war es toll den ersten PIC 16F84A mit dem neuen Brenner zu brennen.

Wirklich großartige Beiträge, Programme und Schaltungen, die Sprut(externer Link) auf seiner Homepage anbietet.

Erstellt im März 09.